الحمد لله رب العالمين، حمداً يليق بجلال وجهه وعظيم سلطانه، والصلاة والسلام على سيدنا محمدٍ المبعوث رحمةً للعالمين، وعلى آله وصحبه ومن تبعهم بإحسان إلى يوم الدين.
إخوتي الأفاضل وأخواتي الفضليات،
إن ما نعيشه هذه الأيام من موجة حر شديدة في ألمانيا خاصة، وفي أوروبا عامة، ليس مجرد خبر تتناقله وسائل الإعلام، ولا رقماً عابراً يظهر على شاشات الهواتف، بل هو آية من آيات الله، ورسالة من رسائل التذكير، ونداء رباني صامت يقول لكل غافل: تذكَّر قدرة الله، وتذكَّر ضعف الإنسان، وتذكَّر يوماً تشخص فيه الأبصار.
بلغت درجات الحرارة الأربعين أو قاربتها، فإذا بالوجوه تتصبب عرقاً، والأجساد تضعف، والأنفاس تضيق، والمستشفيات تمتلئ بحالات الإعياء والإنهاك، بل وتُسجَّل حالات وفاة. فسبحان الله! أربعون درجة فقط جعلت الإنسان يبحث عن قطرة ماء، وعن ظل شجرة، وعن نسمة باردة.
فكيف لو شاء الله أن يرفعها إلى سبعين أو مئة أو أكثر؟! من يرد أمره؟ ومن يمنع قدره؟ ومن يطفئ ناراً أرسلها الله على خلقه؟
أين قوة الإنسان التي يتغنى بها؟ وأين علمه الذي يفتخر به؟ وأين حضارته التي يظن أنها قادرة على كل شيء؟ إن الإنسان الذي يتكبر على ربه، ويغفل عن آخرته، ويحسب أن الدنيا بيده، يعجز أمام يوم واحد شديد الحر، ويهرب من شمس لا يملك لها دفعاً ولا رداً.
وهنا ينبغي أن تقف القلوب قبل الأجساد، وأن نسأل أنفسنا بصدق: أليس في هذا الحر تذكير بحر جهنم؟ أليس في لهيب الدنيا عبرة من لهيب الآخرة؟ قال رسول الله صلى الله عليه وسلم« : أَبْرِدُوا بِالصَّلَاةِ إِذَا اشْتَدَّ الحَرُّ؛ فَإِنَّ شِدَّةَ الحَرِّ مِنْ فَيْحِ جَهَنَّمَ».
فإذا كانت حرارة الدنيا التي لا تتجاوز أربعين درجة قد أرهقت الناس وأضعفتهم وأودت بحياة بعضهم، فكيف بنار وقودها الناس والحجارة؟ كيف بنار قال الله عنها: ﴿نَارُ اللَّهِ الْمُوقَدَةُ الَّتِي تَطَّلِعُ عَلَى الْأَفْئِدَةِ﴾.
إذا كان الناس اليوم لا يطيقون الوقوف دقائق تحت شمس الدنيا، فكيف بحر جهنم التي قال عنها النبي صلى الله عليه وسلم:
«نَارُكُمْ هَذِهِ الَّتِي يُوقِدُ ابْنُ آدَمَ جُزْءٌ مِنْ سَبْعِينَ جُزْءًا مِنْ حَرِّ جَهَنَّمَ».
إن العاقل إذا شعر بحر الدنيا قال: يا رب سلِّم، يا رب أجرني من النار. وإذا بحث عن الظل تذكر ظل عرش الرحمن يوم لا ظل إلا ظله. وإذا شرب الماء البارد حمد الله على نعمته، وتذكر أن أهل النار يستغيثون فلا يُسقون إلا ماءً كالمهل يشوي الوجوه.
ثم تأملوا – رحمكم الله – حال قوم شعيب عليه السلام. لما كذبوا رسولهم، وبخسوا الناس حقوقهم، وأفسدوا في الأرض واستكبروا عن طاعة ربهم، ابتلاهم الله بحر شديد لا يطاق، حتى ضاقت عليهم الأرض بما رحبت، والتصق الحر بأنفاسهم وأجسادهم.
ثم ظهرت لهم سحابة، فظنوها رحمة بعد شدة، وظلاً بعد حر، فخرجوا إليها فرحين مستبشرين، فإذا بها عذاب من الله، وإذا بما ظنوه نجاةً صار هلاكاً، فأخذهم الله بعذاب يوم الظلة . قال تعالى:﴿فَكَذَّبُوهُ فَأَخَذَهُمْ عَذَابُ يَوْمِ الظُّلَّةِ ۖ إِنَّهُ كَانَ عَذَابَ يَوْمٍ عَظِيمٍ﴾.
فيا من تضيق من حر الدنيا، كيف ستصبر على حر الآخرة إن لم تتب إلى الله؟
ويا من يشكو من شدة الشمس، كيف سيطيق يوماً تدنو فيه الشمس من الرؤوس ويبلغ العرق من الناس مبلغاً عظيماً؟ فلا تجعلوا هذه الأيام مجرد شكوى من الطقس، بل اجعلوها باباً للتوبة، وباباً للاستغفار، وباباً للإنابة والرجوع إلى الله. فلعل دمعة خوف في يوم شديد الحر، أو دعوة صادقة، أو توبة نصوح، تكون سبباً في النجاة يوم يقوم الناس لرب العالمين.
اللهم إنه لا طاقة لنا بحر شمسك، فقنا حر نارك.
اللهم حرم وجوهنا وجلودنا على النار.
اللهم اجعلنا ووالدينا وأهلينا ممن تظلهم تحت عرشك يوم لا ظل إلا ظلك.
اللهم أيقظ قلوبنا بآياتك، ولا تجعلنا من الغافلين، واجعل ما نراه من تقلبات هذا الكون سبباً لزيادة إيماننا وخشيتنا ورجائنا في رحمتك.
وصلى الله وسلم وبارك على نبينا محمد وعلى آله وصحبه أجمعين، والحمد لله رب العالمين.
الشيخ محمد جبّّان
إمام و خطيب
مسجد عمر بن الخطاب دوسلدورف
Liebe Muslime,
was wir in diesen Tagen an extremer Hitzewelle erleben – besonders in Deutschland und allgemein in Europa – ist nicht bloß
eine Nachricht, die die Medien verbreiten. Es ist ein Zeichen Allahs عز وجل, eine mahnende Botschaft, ein Ruf an jeden, der
achtlos dahinlebt: Erinnere dich an die Macht Allahs سبحانه وتعالى, erinnere dich an die Schwäche des Menschen, und erinnere
dich an einen Tag, an dem die Blicke erstarren werden.
Die Temperaturen haben vierzig Grad erreicht und mancherorts überschritten. Da siehst du die Gesichter von Schweiß überströmt,
die Körper erschlaffen, die Atemzüge kürzer werden, die Krankenhäuser füllen sich mit Erschöpfungsfällen – ja, es werden sogar
Todesfälle verzeichnet.
Nur vierzig Grad, und der Mensch sucht schon nach einem Tropfen Wasser, nach dem Schatten eines Baumes, nach einem kühlen Hauch an Luft.
Was aber, wenn Allah عز وجل es wollte, dass sie auf siebzig, hundert oder noch mehr steigt? Wer könnte seinen Befehl
abwenden? Wer löscht ein Feuer, das Allah سبحانه وتعالى über seine Geschöpfe entfesselt?
Wo ist die Stärke des Menschen, mit der er sich brüstet? Wo ist sein Wissen, auf das er so stolz ist?
Der Mensch, der sich gegen seinen Herrn erhebt, seine letzte Reise vergisst und wähnt, die Welt liege in seiner
Hand – dieser Mensch versagt schon vor einem einzigen glühend heißen Tag und flieht vor einer Sonne, die er weder
abwehren noch zurückdrängen kann.
Hier sollten wir uns aufrichtig fragen: Ist diese Hitze nicht eine Erinnerung an die Glut der Hölle? Der Gesandte
Allahs صلى الله عليه وسلم sagte: "Wenn bei euch eine große Hitze herrscht, so sucht eine kühle Zeit für die Verrichtung
des Gebets, denn die starke Hitze ist ein Hauch des Höllenfeuers." [überliefert in Sahih Muslim]
Wenn schon die Hitze dieser Welt, die vierzig Grad erreicht, die Menschen erschöpft, schwächt und manchen das Leben
kostet – wie erst dann das Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind? Wie erst das Feuer, von dem Allah عز وجل im
Koran sagte: „(5.) Was lässt dich wissen, was al-Hutama ist? (6.) Sie ist Allahs entfachtes Feuer, (7.) das die Herzen
durchdringt.“ [Sure Al-Humaza, 5–7]
Wenn die Menschen heute nicht einmal einige Minuten unter der Sonne dieser Welt aushalten – wie dann erst das Feuer der Hölle,
von dem unser Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: „Euer Feuer, das die Menschen entfachen, ist nur ein Siebzigstel
von der Glut der Hölle.“
Wer Verstand und Einsicht hat, sagt, wenn er die Hitze dieser Welt spürt: „O Allah, bewahre mich vor dem Feuer!“
Und wenn er Schatten sucht, denkt er an den Schatten des Thrones des Barmherzigen an dem Tag, an dem es keinen
Schatten gibt, außer Seinem Schatten. Und wenn er kühles Wasser trinkt, dankt er Allah سبحانه وتعالى für diese Gabe
und denkt daran, dass die Bewohner der Hölle um Hilfe schreien, ihnen aber nur Wasser wie geschmolzenes Erz gereicht
wird, das die Gesichter verbrennt.
Betrachtet auch das Schicksal des Volkes von Schu'ayb عليه السلام. Als sie ihren Gesandten der Lüge ziehen, den Menschen ihr
Recht vorenthalten, auf der Erde Unheil stifteten und sich hochmütig weigerten, Ihrem Schöpfer zu gehorchen, da prüfte
Allah عز وجل sie mit einer unerträglichen Hitze, bis ihnen die ganze Erde eng wurde. Dann erschien ihnen eine Wolke – sie
hielten sie für Barmherzigkeit und Schatten. Sie eilten voller Freude und Hoffnung hinaus – doch es war die Strafe Allahs.
Was sie für Rettung hielten, wurde zu ihrem Verderben; Allah سبحانه وتعالى ergriff sie mit der Strafe des Wolkentages.
Allah عز وجل beschriebt dies im Koran: „Aber sie bezichtigten ihn der Lüge. Da ergriff sie die Strafe des Tages der s
chattenspendenden Wolke; gewiss es war die Strafe eines gewaltigen Tages.“ [Sure Asch-Schua´ara: 189]
O du, dem die Hitze der Welt unerträglich wird – wie willst du die Glut des Jenseits ertragen, wenn du nicht
zu Allah سبحانه وتعالى umkehrst?
O du, der du über die Stärke der Sonne klagst – wie willst du jenen Tag ertragen, an dem die Sonne den Köpfen nahe gebracht
wird und der Schweiß die Menschen bis zur Verzweiflung treibt?
Liebe Geschwister im Islam,
macht diese Tage nicht zu bloßer Wetterklage, sondern macht sie zu einer Tür der Umkehr, zu einer Tür der Bitte um Vergebung,
zu einer Tür der Hinwendung zu Allah عز وجل. Vielleicht wird eine Träne der Furcht an einem glühend heißen Tag, oder ein
aufrichtiges Flehen, oder eine reuevolle Umkehr zum Grund deiner Rettung an dem Tag, an dem die Menschen vor Dem Herrn der Welten stehen.
So möge Allah سبحانه وتعالى uns vor der Glut des Höllenfeuers retten!
Möge Allah عز وجل unsere Gesichter und Häute vor dem Höllenfeuer bewahren!
Möge Allah سبحانه وتعالى uns, unsere Eltern und unsere Angehörigen zu denen gehören zu lassen, denen Er Schatten gewährt,
am Tag, an dem es keinen Schatten gibt, außer Seinem Schatten!
Möge Allah عز وجل unsere Herzen durch Seine Zeichen wecken, und uns nicht zu den Achtlosen zählen zu lassen.
Und möge Allah unseren Propheten Muhammad segnen, sowie seine Familie und all seinen Gefährten und Anhänger.
und schließlich, alles Lob gebührt Allah, Dem Herrn der Welten.
Möge Allah سبحانه وتعالى unseren Propheten Muhammad segnen sowie seine Angehörige, Gefährten und
alle seine Nachkommen. Und alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.
Sheikh Muhammad Jebban
Imam / Prediger und Vorbeter
der Moschee Omar bni Al-Khattab - Düsseldorf